Justus von Liebig

 
 
Justus von Liebig„In meiner Blindheit glaubte ich, dass in der erstaunlichen Kette der Naturgesetze, die das Leben auf der Erde regieren und ständig erneuern, ein Bindeglied vergessen worden war.
Es schien mir, dass der schwache und unbedeutende Mensch dieses Versehen wieder gut machen müsse.“ 
Justus von Liebig
 
 
geboren:             am 12. Mai 1803 in Darmstadt
gestorben:          am 18. April 1873 in München
Ehepartnerin:   Henriette Moldenhauer (Heirat: 1826)
Kinder:               4 (Georg, Herrmann, Agnes, Johanna)
Ausbildung:       Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
                              Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Bücher:               Über Francis Bacon von Verulam und die Methode der  
                              Naturforschung
 
Justus Liebig, seit 1845 Freiherr von Liebig, war ein deutscher Chemiker und Universitätsprofessor in Gießen und München.
 
Zahlreiche Erfindungen Justus von Liebigs haben ihren Weg in unseren Alltag gefunden und sind seitdem nicht mehr wegzudenken, wie zum Beispiel das Chloroform (ein chlorierter Kohlenwasserstoff, der lange Zeit als Betäubungs- bzw. Narkosemittel große Bedeutung in der Chirurgie und der Anästhesie hatte), der Mineraldünger (Düngemittel, welche einen oder mehrere Pflanzennährstoffe (Stickstoff, Phosphat, Kali, Kalk, Magnesium) aus mineralischem oder synthetischem Ursprung in anorganischer Bindung enthalten), der Silberspiegel (eine Glucoselösung wird in einer Lösung von ammoniakalischem Silbernitrat oxidiert), die Eisen-Nickel-Legierung (eine sehr korrosionsbeständige Legierung und zählt als ein Vorläufer des nichtrostenden Stahls), Fleischextrakt (ein hochkonzentrierter Extrakt aus Rindfleisch), Backpulver, Babynahrung und der Fünf-Kugel-Apparat (Bestandteil einer Vorrichtung zur Elementaranalyse von organischen Stoffen).
 
Prof. Dr. Justus von Liebig gilt als einer der vielseitigsten Naturforscher des 19. Jahrhunderts.
 
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